Kegelräder
PLW oder auf Bestellung gefertigt
Kohlenstoffstahl
Plastiktüte + Karton + Sperrholzkiste
PLW
CHINA
Standard
Schneckenradpaar
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Definition und Grundform: Zähne bilden ein Helikoid, wobei der Helixwinkel (typischerweise 15°–30°) die Neigung des Zahns auf dem Teilungszylinder definiert. Zahnräder sind rechtsgängig (RH) oder linksgängig (LH) – ineinandergreifende parallele Paare benötigen gleiche Schrägungswinkel, aber entgegengesetzte Richtungen; Gekreuzte Schrägverzahnungen (nicht parallele Wellen) verwenden die gleiche Handverzahnung.
Kritische Parameter:
| Parameterbeschreibung | |
|---|---|
| Spiralwinkel (β) | Winkel zwischen Zahnflanke und Zahnradachse (Pitchzylinder) |
| Normalmodul (mn) | Modul senkrecht zum Zahn gemessen; bestimmt die Zahngröße |
| Druckwinkel (α) | Winkel zwischen Zahnprofil und Tangente am Teilungspunkt (Standard 20°) |
| Teilungsdurchmesser (d) | d = mn × z / cosβ (z = Anzahl der Zähne) |
| Kontaktverhältnis (ε) | Höher als Stirnräder; ermöglicht eine gleichmäßigere Lastverteilung auf mehrere Zähne |
Prinzip des Eingriffs: Die Zähne greifen allmählich ein (von einem Ende bis zur gesamten Breite) und lösen sich sanft wieder, wodurch der Aufprall der Kante des Stirnrads bei Kontakt vermieden wird. Parallele Wellen erfordern für eine korrekte Drehung gegenläufige Zahnräder. Kreuzschrägverzahnungen nutzen Punktkontakt (geringere Tragfähigkeit).
Axialschub: Der Schrägungswinkel erzeugt Axialkräfte entlang der Welle und erfordert schubfähige Lager (z. B. Schrägkugellager) oder Fischgrätenzahnräder (spiegelbildlich gegenüberliegende Zähne), um den Schub aufzuheben.
| Vorteile | Nachteile |
|---|---|
| Extrem reibungsloser, geräuscharmer Betrieb (ideal für Hochgeschwindigkeits-Apps) | Axialschub erfordert Speziallager |
| Höhere Belastbarkeit (Lastverteilung auf mehrere Zähne) | Komplexere Fertigung (Wälzfräsen/Formen mit Winkelkontrolle) |
| Geringere Vibration; bessere Toleranz gegenüber kleineren Herstellungsfehlern | Etwas geringerer Wirkungsgrad im Vergleich zu Stirnrädern (aufgrund der Gleitreibung) |
| Vielseitig: parallele oder gekreuzte Schachtanordnungen | Kreuzschrägverzahnungen haben Punktkontakt (niedrige Drehmomentgrenzen) |
Prozesse: Wälzfräsen (Großserien), Formen (Sonderanfertigungen/Kleinserien), Schleifen (hohe Präzision/gehärtete Zähne). Eine Wärmebehandlung (Aufkohlen, Nitrieren) erhöht die Oberflächenhärte und die Verschleißfestigkeit.
Gängige Materialien: Legierte Stähle (20CrMnTi, 42CrMo) für den harten industriellen Einsatz; Messing/Bronze für geringe Belastung und korrosionsbeständige Anforderungen; Technische Kunststoffe (POM, PA66 + GF) für geräuscharme, leichte Anwendungen.
Industrielle Antriebe: Getriebe, Förderbänder, Extruder und Pumpen (hohes Drehmoment, geräuscharm).
Automobil: Getriebe, Differenzialgetriebe und Zeitsteuerungssysteme (sanfte Leistungsabgabe).
Luft- und Raumfahrt & Robotik: Aktu...
Gerade Kegelräder
Die Zähne sind gerade und radial und laufen an der Spitze des Kegels zusammen. Sie zeichnen sich durch einfache Herstellungsprozesse und niedrige Kosten aus, erzeugen jedoch beim Eingriff aufgrund des Kanten-auf-Zahn-Kontakts Schlaggeräusche, was ihre Verwendung bei Anwendungen mit niedriger Geschwindigkeit und geringer Last einschränkt.
Spiralkegelräder
Die Zähne sind spiralförmig entlang der Kegeloberfläche geschnitten. Ähnlich wie bei Schrägverzahnungen greifen ihre Zähne allmählich ein und wieder aus, was zu geringeren Vibrationen, einem leiseren Betrieb und einer höheren Tragfähigkeit führt. Dieser Typ wird häufig in Hochgeschwindigkeits- und Hochleistungsszenarien wie Automobilgetrieben eingesetzt.
Zerol-Kegelräder
Ein Hybriddesign mit gebogenen Zähnen, aber einem Spiralwinkel von Null. Sie kombinieren die kompakte Struktur von geraden Kegelrädern mit der sanfteren Eingriffsleistung von Spiralkegelrädern und eignen sich für Systeme mit begrenztem Einbauraum.
Hypoid-Kegelräder
Die Zähne sind spiralförmig und die Schäfte kreuzen sich versetzt (nicht koplanar). Sie bieten ein größeres Übersetzungsverhältnis in einem kleineren Gehäuse und können die Höhe der Antriebswelle senken, was sie zum Kernbestandteil von Differentialen mit Hinterradantrieb in Kraftfahrzeugen macht.
| Parameterbeschreibung | |
|---|---|
| Steigungskegelwinkel (δ) | Der Winkel zwischen dem Pitchkegelgenerator und der Zahnradachse; bestimmt die Größe und das Eingriffsverhältnis des Zahnrads. |
| Modul (m) | Ein grundlegender Parameter, der die Zahngröße definiert; berechnet anhand des Teilkreisdurchmessers und der Zähnezahl. |
| Druckwinkel (α) | Standardwert ist 20°; beeinflusst die Zahnfestigkeit und die Eingriffsstabilität. |
| Wellenwinkel (Σ) | Der Winkel zwischen den beiden sich schneidenden Wellen; typischerweise 90° für die meisten industriellen Anwendungen. |
| Gesichtsbreite (b) | Die Länge des Zahns entlang des Kegelgenerators; wirkt sich direkt auf die Belastbarkeit des Getriebes aus. |
Ermöglichen die Kraftübertragung zwischen sich kreuzenden Wellen in jedem Winkel (üblicherweise 90°).
Spiral- und Hypoidtypen sorgen für einen reibungslosen, geräuscharmen Betrieb bei Hochgeschwindigkeitsanwendungen.
Hohe Drehmomentübertragungseffizienz (bis zu 98 % bei gut geschmierten Spiralkegelrädern).
Komplexe Herstellungsprozesse, insbesondere für Spiral- und Hypoidtypen, die spezielle Ausrüstung erfordern (z. B. Kegelradgeneratoren).
Höhere Empfindlichkeit gegenüber Installationsfehlern; Eine Fehlausrichtung kann zu vorzeitigem Verschleiß und Geräuschen führen.
Im Betrieb entstehen Axial- und Radialkräfte, die zur Lagerung Präzisionslager erfordern.
Legierte Stähle: 20CrMnTi, 42CrMo (aufgekohlt oder vergütet für hohe Härte und Verschleißfestigkeit, geeignet für Hochleistungs-Industriegetriebe).
Kohlenstoffstähle: 45#-Stahl (für Anwendungen mit geringer Geschwindigkeit und geringer Belastung und geringeren Kosten).
Nichteisenmetalle: Messing, Bronze (für korrosionsbeständige oder geräuscharme Systeme, z. B. Schiffsausrüstung).
Technische Kunststoffe: PA66 + GF, POM (für leichte Anwendungen mit geringer Belastung wie kleine Haushaltsgeräte).
Schneiden: Stoßen oder Fräsen von geraden Kegelrädern; CNC-Kegelradgeneratoren für Spiral-/Hypoidtypen.
Wärmebehandlung: Aufkohlen, Nitrieren oder Abschrecken zur Verbesserung der Oberflächenhärte und Ermüdungsfestigkeit.
Endbearbeitung: Schleifen oder Läppen, um die Präzision der Zahnoberfläche zu verbessern und Geräusche zu reduzieren.
Automobilindustrie: Differentiale, Getriebesysteme, Lenkgetriebe.
Industriemaschinen: Drehtische für Werkzeugmaschinen, Förderbandantriebe, Getriebezüge für Druckmaschinen.
Luft- und Raumfahrt & Marine: Rotorantriebe für Hubschrauber, Schiffsantriebssysteme, Rotationsmechanismen für Radarantennen.
Baumaschinen: Schwenkantriebe für Bagger, Hebemechanismen für Kräne.
